14.03.26 –
Die Forchheimer Grüne Liste (FGL) blickt auf einen engagierten Wahlkampf zurück. Wir bedauern sehr, dass unser Kandidat Markus Dietz den Einzug in die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters nicht erreicht hat. Mit ihm hatten wir eine Persönlichkeit aufgestellt, die aus unserer Sicht die stärksten Kompetenzen mitbringt, um die Themen Klimaschutz, Mobilitätswende, Energiewende sowie die Kultur- und Ehrenamtsförderung in unserer Stadt wirklich progressiv und zukunftsgewandt voranzutreiben. Dass wir mit einem eigenen Kandidaten angetreten sind, lag auch an unseren Erwartungen an die Amtsführung des amtierenden Oberbürgermeisters Dr. Uwe Kirschstein. Wir wünschen uns an der Stadtspitze klare Kommunikation, umfassende Transparenz und eine noch größere Entschlossenheit bei den drängenden Themen Klimaschutz und Mobilitätswende.
Uwe Kirschstein und wir teilen fundamentale Prinzipien in Sachen Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende. Der Weg zu einer besseren Nutzung von Sonne und Wind sowie der Ausbau der Radwege-Infrastruktur und der Stadtbuslinien sind gemeinsame Ziele, bei denen es große inhaltliche Überschneidungen gibt. Ebenso sicherte uns Uwe Kirschstein seine Unterstützung bei der Kulturförderung zu und untermauerte mehrfach seinen Einsatz für das Königsbad, die Sportinsel sowie für die Sportvereine und das Ehrenamt.
Mit Blick auf die anstehende Stichwahl haben wir die Positionen und das Auftreten von Martina Hebendanz in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv beobachtet. Dabei haben sich für uns inhaltliche Differenzen gezeigt, die wir im Sinne der Stadtentwicklung sachlich benennen möchten. So fehlt uns bei ihr das tiefere Gespür und die notwendige Expertise für den Klimaschutz. Die im Stadtrat geäußerte Haltung, Klimaschutz müsse man sich leisten können, verkennt eine grundlegende wirtschaftliche und ökologische Tatsache: Die Kosten des Nichthandelns beim Klima übersteigen die Investitionen in den Klimaschutz bei Weitem. Auch viele ihrer Vorstellungen zur Kulturförderung sehen wir kritisch. Einschränkungen im Kulturbereich enthalten immer eine Gefahr, das vielfältige kulturelle Leben einzuengen und verlässliche Förderstrukturen durch schwer nachvollziehbare, willkürlich wirkende Kriterien zu ersetzen. Zudem bleiben nach den Erfahrungen der letzten Zeit offene Fragen, ob unter ihrer Leitung die Verwaltung mit der von uns geforderten Transparenz, Offenheit und Verlässlichkeit geführt werden würde.
Vor diesem Hintergrund stehen die Wählerinnen und Wähler nun vor einer Richtungsentscheidung. Die amtierenden Stadtratsmitglieder der Forchheimer Grünen Liste, die in den vergangenen sechs Jahren intensiv mit beiden verbliebenen Kandidierenden im Rat zusammengearbeitet und um Sachlösungen gerungen haben, haben genau abgewogen. Nach dieser sachlichen Bewertung der bisherigen städtischen Entwicklungen und der künftigen politischen Prioritäten haben sich unsere Mandatsträgerinnen und Mandatsträger dazu entschieden, bei der anstehenden Stichwahl Dr. Uwe Kirschstein zu unterstützen.
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