Investieren statt Kaputtsparen: So finanzieren wir Forchheims Zukunft

Forchheim befindet sich in einer schwierigen Haushaltslage. Das ist kein Geheimnis. Doch wir sind überzeugt: Wer jetzt den Kopf in den Sand steckt und nur den Rotstift ansetzt, gefährdet die Zukunft unserer Stadt. Unser Plan setzt auf Ehrlichkeit, kluge Investitionen und das Ausschöpfen aller Möglichkeiten.


Die Ausgangslage: Ehrlichkeit zuerst

Wir versprechen keine Luftschlösser. Die Kassen sind leerer als in den vergangenen Jahren – durch Gewerbesteuerrückzahlungen und steigende Pflichtausgaben. Einfache Antworten helfen hier nicht weiter. „Keine Steuererhöhungen“ zu rufen, aber gleichzeitig Sanierungen zu fordern, ist unehrlich. Wir wählen den verantwortungsvollen Weg: Prioritäten setzen, Einnahmen stärken und Geld dort investieren, wo es langfristig Kosten spart.


Unser 3-Säulen-Finanzplan

Wir finanzieren unser Programm nicht durch Wunschdenken, sondern durch solide Strategien:

1. Fördermittel konsequent abrufen

Für Klimaschutz, Digitalisierung, Radwege und Stadtentwicklung liegen Milliarden in Töpfen von Bund, Land und EU bereit. Bisher lassen wir zu viel davon liegen.

  • Unser Plan: Eine professionelle Koordinationsstelle prüft systematisch Förderprogramme und holt jeden uns zustehenden Euro nach Forchheim. Das entlastet unseren städtischen Haushalt massiv.

2. Sparen durch Investition & Prävention

Nichts ist teurer, als notwendige Reparaturen aufzuschieben. Ein undichtes Dach wird nicht billiger, wenn man wartet.

  • Energie: Wir investieren in PV-Anlagen und Speicher auf städtischen Dächern. Das kostet heute Geld, senkt aber morgen dauerhaft unsere Stromrechnungen.

  • Digitalisierung: Eine moderne Verwaltung spart langfristig Personalressourcen und Bürokratiekosten.

  • Soziales: Geld für Jugendsozialarbeit und Gesundheitsprävention spart uns später hohe soziale Folgekosten.

3. Einnahmen stärken & Wertschöpfung hier behalten

Wir können nicht nur sparen, wir müssen auch unsere Einnahmen auf ein gesundes Fundament stellen. Unser Weg ist dabei Qualität und lokale Wertschöpfung statt kurzfristiger Effekte.

  • Energie als Einnahmequelle: Wir wollen, dass Gewinne aus der Energiewende in Forchheim bleiben. Deshalb setzen wir bei Photovoltaik und Windkraft konsequent auf Stadtwerke und Bürgerenergiegenossenschaften. Wenn die Anlagen uns gehören, bleiben nicht nur die Erlöse hier, sondern auch die Gewerbesteuer fließt direkt in die Stadtkasse, statt an auswärtige Großinvestoren abzuwandern.

  • Verlässlichkeit bei der Gewerbesteuer: Wir stehen für einen Kurs der Stabilität. Ausgehend vom aktuellen Hebesatz von 370 Punkten setzen wir auf eine maßvolle Politik, die bei Bedarf moderate Anpassungen vornimmt, um vor allem eines zu garantieren: Planungssicherheit für die nächsten Jahre – sowohl für die Unternehmen als auch für den städtischen Haushalt.

  • Ansiedlung durch Qualität: Wir locken neue Unternehmen nicht mit Dumping-Steuern, sondern mit einem starken Standort. Attraktive Infrastruktur, schnelle digitale Anbindung und eine hohe Lebensqualität für Fachkräfte sind die besten Argumente, damit sich zukunftsfähige Betriebe bei uns ansiedeln und Steuern zahlen.

 


„Sparen heißt für uns nicht, die Stadt stillzulegen. Sparen heißt, so klug zu wirtschaften, dass wir unseren Kindern keine marode Infrastruktur hinterlassen. Wir investieren in Werte, die bleiben.“


Unsere Prioritäten: Wofür wir Geld ausgeben (und wofür nicht)

Damit der Plan aufgeht, setzen wir klare Prioritäten:

  • ✅ Vorrang für Pflichtaufgaben & Daseinsvorsorge: Bildung (Kitas/Schulen), Gesundheit (Klinikum), Energie und Wasser haben Vorfahrt.

  • ✅ Klimaschutz als Sparschwein: Jede Maßnahme zur Klimaanpassung schützt uns vor teuren Schäden durch Hitze oder Starkregen.

  • ❌ Keine Prestige-Projekte: Wir verzichten auf Ausgaben, die nur der Optik dienen, aber keinen nachhaltigen Nutzen für die Gemeinschaft haben.

  • ❌ Keine Flächenverschwendung: Wir setzen auf Innenentwicklung und Sanierung statt auf teure Erschließung neuer Baugebiete am Stadtrand, die hohe Infrastrukturkosten verursachen.


Fazit

Ein „Weiter-so“ führt in die Sackgasse. Ein reines „Kaputtsparen“ führt zum Verfall. Unser Weg ist der der verantwortungsvollen Gestaltung. Wir muten uns und Ihnen Ehrlichkeit zu – für ein Forchheim, das auch in zehn Jahren noch lebenswert, sozial und stark ist.

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Infostand in der Fußgängerzone

Wir sind wieder in der Innenstadt für euch ansprechbar. Kommt auf uns zu und diskutiert mit uns, wie wir Forchheim besser machen können.

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