19.01.26 –
Die Wärmewende entscheidet darüber, wie wir künftig heizen – klimafreundlich, bezahlbar und verlässlich. Doch wie kann dieser Umbau konkret auf kommunaler Ebene gelingen? Welche technischen Lösungen funktionieren bereits in der Praxis? Und was können wir in Forchheim von anderen Städten lernen?
Diesen Fragen widmen wir uns am 12. Februar 2026 gemeinsam mit Experten und Praktikern.
Wann: Donnerstag, 12. Februar 2026
Zeit: 19:00 Uhr
Wo: Kita St. Johannis, Forchheim
Eintritt: Frei
Im Mittelpunkt des Abends stehen kommunale Nahwärmenetze als zentraler Baustein der Wärmewende. Wir schauen uns zwei Kommunen an, die als Vorreiter gelten und wertvolle Einblicke in die Machbarkeit und Herausforderungen geben.
Für die Kleinstadt im Werra-Meißner-Kreis (ca. 20.000 Einwohner) liegt seit April 2024 eine fertige kommunale Wärmeplanung vor. Die Ausgangslage ist herausfordernd: Aktuell werden dort noch rund 80 % des Endenergiebedarfes fossil (Erdgas) gedeckt. Das Zielszenario für 2045 zeigt jedoch den Wandel:
38 % des Wärmebedarfs sollen über ein neues Wärmenetz gedeckt werden, gespeist durch eine Großwärmepumpe mit grüner Wärme.
50 % der Versorgung erfolgen dezentral über Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Der Rest wird über Sole-Wasser-Wärmepumpen und Biomasse-Lösungen abgedeckt.
Die Gemeinde Adelsdorf zeigt, wie man vom Planen ins Handeln kommt. Bereits 2007 sammelte man erste Erfahrungen mit einem Inselnetz. Um die Wärmewende professionell voranzutreiben, wurden 2022 die Gemeindewerke Adelsdorf gegründet. Das Ziel ist klar definiert: Es existiert ein fester Fahrplan bis zum Jahr 2030, um fossile Einzelheizungen schrittweise durch ein kommunales Wärmenetz mit grüner Wärme zu ersetzen.
Durch den Abend führt Olaf Kruse, Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau. Er ist seit 1995 in der Energieversorgungsbranche zu Hause und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung – von der Planung geothermischer Anlagen bis zur Produktentwicklung solarthermischer Systeme. Seit 2013 liegt sein Fokus als Produktingenieur und Projektmanager bundesweit auf der Realisierung von Nahwärmeprojekten.
Weitere Gäste auf dem Podium:
Marc Spernau, Experte für selbstgestaltete, ökologische Sanierung
Markus Dietz, Experte für Energietechnik und Digitalisierung
Neben den fachlichen Impulsen ist ausreichend Raum für Ihre Fragen, Austausch und Diskussion vorgesehen.
Unterstützt wird die Veranstaltung von der Bürger für Bürger Energie eG (BfB). Die Genossenschaft mit Sitz in Neunkirchen am Brand engagiert sich seit 2011 für eine dezentrale und bürgernahe Energiewende im Landkreis Forchheim. Ihr Ziel ist es, die Energieversorgung durch Bürgerbeteiligung verantwortungsbewusst auf erneuerbare Quellen umzustellen und so die Zukunftsfähigkeit unserer Region zu sichern.
Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit uns über die Energiezukunft Forchheims!

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